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Prof. Dr. Nils Brose, Direktor am Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften

Unser Gehirn ist das komplexeste Organ des menschlichen Körpers. Entsprechend schwierig sind Erkrankungen des Gehirns zu verstehen und zu behandeln. Der Biochemiker Nils Brose erforscht seit vielen Jahren die Mechanismen der Signalübertragung zwischen Nervenzellen. Besonderes Interesse gilt der Frage, wie Störungen in diesem Prozess zu psychiatrischen Erkrankungen führen können.

Psychiatrische Erkrankungen gehören zu den häufigsten Krankheiten unserer alternden Gesellschaft. Die meisten von uns haben sie bereits selbst erlebt oder bei nahestehenden Menschen miterlebt. Beim Heimspiel Wissenschaft wird Nils Brose mit den Besuchern über Chancen und Grenzen einer biologischen Sicht auf diese Erkrankungen diskutieren und Fragen zum Wissenschaftlerleben beantworten.

Nils Brose ist Direktor der Abteilung Molekulare Neurobiologie am Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften in Göttingen. Er ist in Holzhausen am Hünstein aufgewachsen und zur Grundschule gegangen – hier war seine Mutter seine erste Klassenlehrerin. Nach dem Abitur in Biedenkopf (1980) studierte er Biochemie, Biologie und Physiologie in Tübingen und Oxford und kam über Stationen in München, San Diego und Dallas schließlich nach Göttingen.

Zum hessischen Hinterland und zu Familie und Freunden dort hat er stets engen Kontakt gehalten. Diese Prägung ist eine wesentliche Grundlage seines Lebens – auch als Wissenschaftler.

Copyright Hintergrundbild: Dr. Ben Cooper, MPI-NAT

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